
Anlässlich der Microsoft-Entwicklerkonferenz MIX10 in Las Vegas hat der Softwareriese eine Vorschau auf die neue Version des Internet Explorers präsentiert. Dean Hachamovitch, General Manager Internet Explorer bei Microsoft, verspricht mehr Geschwindigkeit und die Unterstützung sämtlicher Web Standards und Spezifikationen.
Geschwindigkeit
Der neue IE soll demnach bis zu achtmal schneller sein als sein Vorgänger IE8. Grund dafür ist die verbesserte JavaScript-Engine. JavaScript wird nun wie bei den meisten konkurrierenden Browsern vor dem Seitenladen kompiliert. Dafür wird nicht die CPU sonder die GPU (Grafikkartenprozessor) verwendet, die im Normalfall beim Browsen nicht oder nur wenig ausgelastet ist. Auch beim Rendern der Seite setzt Microsoft auf eine bessere Ressourcenaufteilung was der Geschwindigkeit zugutekommt.
Unterstützte Formate
Folgende Formate werden neu und "out of the box" unterstützt: Video: H.264, Audio: MP3/AAC, Grafiken: Tiff, JPEG XR, SVG 1.1., außerdem HTML5, CSS3.
Für Entwickler bietet der IE9 eine aktualisierte Version der Developer Tools.
Wenn es dabei bleibt ist der Microsoft Browser wieder zurück im Rennen.
IE9 Preview: http://ie.microsoft.com/testdrive/
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Kaum ist das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 7 auf dem Markt tauchen bereits die ersten Neuigkeiten zu dessen Nachfolger auf. MS setzt die Bezifferung im Stile von Windows 7 fort - Windows 8 soll gemäß des (inoffiziellen)-Release-Zyklus etwa 2012 erscheinen. Ein spezielles Thema im nächsten Windows wird die Erneuerung des Netzwerk-Parts sein. Microsoft legt hier ein Auge speziell auf Business-Anwendungen und plant neue Netzwerkfeatures. Windows 7 konnte ja bereits mit dem neuen HomeGroup-Netzwerk-Feature aufwarten.
Mehr dazu hier: http://techwoo.com/windows-8-to-contain-new-networking-features/
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Bei Debian Etch sind standardmäßig Ruby 1.8.5 und eine veraltete, kaputte Ruby on Rails-Version (1.1.6-3) dabei.
Rails läuft auch mit Ruby 1.8.5, aber um eine neue Rails-Entwicklungsumgebung aufzusetzen, empfielt es sich, auch die neueste Ruby-Version zu installieren. Dazu muss nicht das ganze System auf die administrativ und sicherheitsmäßig riskante unstable-Version gebracht werden.
In diesem Artikel wird gezeigt, wie man die neuste Ruby- und Ruby on Rails-Version inkl. MySQL-Unterstützung unter Debian 4.0 (Etch) stable mithilfe von Backports und gems installiert.
Dazu müssen die Debian-Backports in der Quellenliste /etc/apt/sources.list enthalten sein:
deb http://www.backports.org/debian etch-backports main contrib non-free
Dann mit aptitude update die Paketquellen aktualisieren und mit aptitude install debian-backports-keyring (Warnung mit Ja annehmen) die Signaturen für die Backports-Pakete installieren und noch einmal aptitude update.
Damit nicht alle Pakete auf die neuste Versionen aus den Backports aktualisiert werden, beschränken wir die Backports-Quelle in der Datei /etc/apt/preferences ausschließlich auf folgende Ruby-Pakete:
Package: *
Pin: release a=etch-backports
Pin-Priority: 99
Package: libruby1.8
Pin: release a=etch-backports
Pin-Priority: 999
Package: ruby1.8
Pin: release a=etch-backports
Pin-Priority: 999
Package: ruby1.8-dev
Pin: release a=etch-backports
Pin-Priority: 999
Danach Ruby und Gems (quasi die Ruby-eigene Paketverwaltung) mit aptitude install ruby ruby1.8-dev installieren. ruby1.8-dev wird später zum Bauen des mysql-gems benötigt.
Rubygems herunterladen und installieren. Nicht das rubygems-Paket der Backports verwenden, da es zu alt ist!
Rubys make (rake) installieren: gem install rake
Rails installieren: gem install rails ⇒ Ruby on Rails ist jetzt verfügbar!
Um MySQL mit Rails nutzen zu können, muss noch die entsprechende Bibliothek installiert werden. MySQL-Header installieren: aptitude install libmysqlclient15-dev, MySQL-Gem installieren: gem install mysql.
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Vor wenigen Tagen hat Google den ersten public release ihres hauseigenen Browsers herausgebracht. Ursprünglich wurde der Browser für Googles neues Handy Android entwickelt. Da die plattformunabhängigkeit hier im Vordergrund stand hat sich Google dann kurzerhand dazu entschlossen einen eigenen Browser zu entwickeln um optimale Performance am Handy zu ermöglichen. Stichwort: Plattformunabhängigkeit: Warum also nicht gleich den Browser auch für Windows bereitstellen? Gesagt. Getan.
Seit einer Woche gibt es Chrome nun und wir haben uns die neuen Features angesehen: Chrome glänz mit prozessbasierten Tabs - das bedeutet, dass - sollte eine Website abstürzen - sich nicht der komplette Browser verabschiedet sondern eben nur die geöffnete Website.
Durch die minimalistische Oberfläche hat man von Haus aus sehr viel Platz zur Verfügung - man sieht sehr viel von der eigentlichen Website und es wird wenig durch Leisten und ähnlichem verdeckt. Weiters hat sich Google die Website-Übersicht von Opera abgeschaut und bietet nun als Startseite eine 2x3-Box-Übersicht von festgeleten Favoriten-Websites.
Auch Ajax und-Javascript-Anwendungen werden mittels Chrome beschleunigt, genau wie die Anzeige von Websites generell. Hier muß man allerdings sagen, dass wenig Unterschied bis kein Unterschied zu Mozillas Firefox besteht. JS wird nicht mehr interpretiert sondern zur Laufzeit kompiliert und dann ausgegeben - das Potential davon merkt man aber hauptsächlich bei großen Ajax-Anwendungen wie Google-Mail o.ä.
Kurzes Fazit: Chrome ist ein waschechter und sehr moderner neuer Browser, der allerdings nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Auch hinterlässt Google einen faulen Beigeschmack, da auf eine Linux- und Macversion vorerst komplett verzichtet wurde. angeblich soll diese ja nachgereicht werden - aber das haben wir ja schon vor 2 Jahren von Google-Talk gehört. Trotz Android will Google aber auch Firefox bis mindestens 2011 weiterhin unterstützen! Immerhin.
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